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BRIJUNI,
sind eine Inselgruppe aus zwei größeren und zwölf kleineren Inselchen
vor der Westküste Istriens, unweit von Pula gelegen, mit einer Gesamtfläche
von nur sieben Quadratkilometern. Unter Schutz steht nicht nur die ganze
Inselgruppe, sondern auch das sie umgebende Meer. Die Brijuni-Inseln sind
für ihre üppige mediterrane Vegetation bekannt, die teilweise wie ein
Landschaftspark und teilweise wie ein Safaripark gestaltet ist. Die
Inselgruppe zeichnet sich auch durch das wertvolle kulturelle Erbe aus römischer
und byzanthinischer Zeit aus. Wegen ihrer einmaligen Schönheit sind diese
Inseln seit über hundert Jahren ein beliebter Erholungsort für
internationale Staatshäupter und Aristokraten. Link:
Brijuni |
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KORNATSKI OTOCI (Kornaten),
liegen in Norddalmatien, unweit von Šibenik, und stellen die am stärksten
gegliederte Inselgruppe des gesamten Mittelmeerraums dar. Sie besteht aus
etwa 140 unbewohnten Inseln, Inselchen und Riffen mit einer Gesamtfläche
von nur etwa 70 qkm. In unmittelbarer Nähe des Nationalparks Kornati
befindet sich noch ein unter Naturschutz stehendes Juwel Kroatiens - der
Naturpark Telašæica, der die breite und tiefe gleichnamige Bucht auf der
benachbarten Insel Dugi otok umfasst. Charakteristisch für die
Kornati-Inseln sind ihre vielfältig geformten, bizarren und ungewöhnlichen
Reliefstrukturen sowie ihre hohen Kliffs. Link:
Kornati |
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KRKA, ist unter
den Flüssen des kroatischen Karstgebietes sicherlich der großartigste.
Er ist wegen seiner zahlreichen Wasserfälle berühmt, die, wie auch die
Plitwitzer Seen, durch die Ablagerung der Rauhwacke, einer besonderen
Kalksteinart, entstanden sind. Dieser Nationalpark umfasst den größten
Teil des Flußverlaufes mit seiner Uferregion, von der historischen Stadt
Knin, unweit von seinem Ursprung, bis zu einer anderen historischen Stadt,
Skradin, wo sich das Flußbett der Krka in eine lange und tiefe
Meeresbucht zu verwandeln beginnt. Der Fluss strömt teilweise durch tiefe
Schluchten, die sich in die Karsthochebene eingeschnitten haben und bildet
mehrere Seen, vor allem zwischen den beiden größten und schönsten
Wasserfällen, Skradinski buk und Roški slap. Link:
Krka |
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MLJET,
ist eine Insel im äußersten Süden von Kroatien, westlich des berühmtesten
kroatischen Urlaubsortes Dubrovnik. Der gleichnamige Nationalpark umfasst
den westlichen Teil dieser, wie viele meinen, schönsten Insel in der
Adria. Dieser Park ist von zwei tiefe Buchten geprägt, Veliko und Malo
jezero (der Große und der Kleine See), die wegen der sehr schmalen
Verbindungen mit dem offenen Meer, als Seen bezeichnet werden, sowie durch
seine üppige und mannigfaltige mediterrane Vegetation. Link:
Mljet |
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NORD VELEBIT, umfasst
die eindrucksvollsten Gebiete des südlichen Velebits, einschließlich
seiner höchsten Gipfel. Die Hauptattraktion des Parks sind die zwei
atemberaubenden, in den Berg eingeschnittenen Schluchten Velika und Mala
Paklenica, die sich von schwindelerregender Höhe bis hinab zum Meer
hinziehen. Auf dem verhältnismäßig kleinem Gebiet des Nationalparks
gibt es mehrere ungewöhnliche Karstreliefformen, einige Höhlen und eine
üppige und vielfältige Flora und Fauna. Von den steilen Felswänden ist
der "Aniæa kuk" genannte Fels der herausragende und ist das
beliebteste Ziel der kroatischen Alpinisten. In den oberen Bereichen des
Canons wurde auch das einzige größere zusammenhängende Waldgebiet auf
der zur Küste gerichteten Seite des ganzen Velebits bewahrt. Link:
Velebit |
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PAKLENICA,
umfasst die eindrucksvollsten Gebiete des südlichen Velebits, einschließlich
seiner höchsten Gipfel. Die Hauptattraktion des Parks sind die zwei
atemberaubenden, in den Berg eingeschnittenen Schluchten Velika und Mala
Paklenica, die sich von schwindelerregender Höhe bis hinab zum Meer
hinziehen. Auf dem verhältnismäßig kleinem Gebiet des Nationalparks
gibt es mehrere ungewöhnliche Karstreliefformen, einige Höhlen und eine
üppige und vielfältige Flora und Fauna. Von den steilen Felswänden ist
der "Aniæa kuk" genannte Fels der herausragende und ist das
beliebteste Ziel der kroatischen Alpinisten. In den oberen Bereichen des
Canons wurde auch das einzige größere zusammenhängende Waldgebiet auf
der zur Küste gerichteten Seite des ganzen Velebits bewahrt. Link:
Paklenica |
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PLITVICER
SEEN, sind der bekannteste kroatische
Nationalpark, von der UNESCO in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen.
Der Hauptanziehungspunkt dieses in der Welt einzigartigen Parks sind 16
kleine Seen, die durch Wasserfälle miteinander verbunden sind. Die Seen
sind durch Ablagerung von Rauwacke entstanden, einer besonderen
Kalksteinart. Der Park umfasst das Quellgebiet des Flusses Korana und ist
von dichten und teilweise unkultivierten Buchen-, Tannen- und Fichtenwäldern
umgeben. Neben Seen und Wäldern zieren auch mehrere Höhlen, Quellen und
Blumenwiesen den Park, und unter den zahlreichen seltenen Tierarten, die
hier heimisch sind, ist der Braunbär hervorzuheben. Link:
Plitvice |
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RISNJAK, ist
ein waldreiches Bergmassiv in der Nähe der Stadt Rijeka, das seinem Namen
nach "ris" - dem Luchs - erhalten hat, seinem populärsten
Bewohner. Der gleichnamige Nationalpark erstreckt sich von 300 bis 1.500
Meter über Meeresspiegel, und wegen seiner Lage an der Schnittstelle der
Alpen und Dinariden, sowie dem Mittelmeerraum und Pannonien, sind hier auf
kleinem Raum fast alle Waldarten dieser Gebiete vertreten, sowie
zahlreiche Pflanzen- und Tierarten. Die Schönheit der Wälder, die
Karstphänomene, reizvolle Quellen und einzigartige Ausblicke ziehen unzählige
Bergsteiger und andere Naturfreunde nach Risnjak. Link:
Risnjak |
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BIOKOVO, Gebirge
im Zentralteil der dalmatinischen Küste. Im Nordwesten trennt es der
Gebirgssattel Dupci (288 m) von den Dinara-Hängen oberhalb von Omis; im Südosten
setzt sich das steile Kalkmassiv bis nach Bacina fort, also bis zu seinen
Ausläufern in der Gegend der (36 km langen, bis zu 9,5 km breiten) Flußmündung
der Neretva. Die Kalkfelsen des Biokovo fallen steil und kahl bis zum Meer
ab; in der Sockelzone liegt ein schmaler und grüner Küstenstreifen. Die
bedeutenderen Gipfel sind: Sveti Jure (1672 m), Sveti Ilija (1640 m),
Sibenik (1314 m), Stropac (1145 m), Vrsac (1411 m). An den steilen
Kalkfelshängen führen nur wenige von Mensch und Tier benutzte Pfade
entlang. |
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KOPACKI RIT (Kopacki
trscak) Naturpark unweit der Draumündung, unmittelbar an der Grenze,
eines der wichtigsten, größten und attraktivsten im ursprünglichen
Zustand erhaltenen Sumpfgebiete Europas. Zum Naturpark gehören viele,
auch tote, Flußarme und Seen in der Nähe der Donau. Die Nähe der großen
Stadt Osijek und deren Umgebung, sowie gute Verkehrsverbindungen (Straße,
Bahn, Flug- und Schiffsverkehr) sichern diesem Gebiet zahlreiche Besucher.
Die Schönheit der “unberührten” Natur, der Wasserreichtum, sowie die
üppige Tier- und Pflanzenwelt ziehen außer Touristen zahlreiche
Fachleute und Wissenschaftler aus ganz Europa an. Ein Teil des KopaCki rit
steht als Tierreservat unter besonders strenger Kontrolle. |
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LONJSKO POLJE, Sumpfgebiet
zwischen Sava und Moslavacka gora, teilweise parallel zum Lonjafluß
verlaufend; natürliches Staubecken der Sava. Der Naturpark Lonjsko polje
umfaßt 506,5 km2. Hier existieren zahlreiche Tier- und Pflanzenarten,
doch ebenso interessant ist die traditionelle Holzbauweise des Savatals:
es sind Häuser in großer Zahl erhalten, die dank ihrer ästhetischen
Vorzüge wahre Denkmäler volkstümlicher Baukunst darstellen. Für
einzelne Bereiche innerhalb des Naturparks (Vogelschutzreservate Rakita
und Draziblato) gelten besondere Schutzmaßnahmen. |
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MEDVEDNICA (Zagrebacka
Gora), Bergland
von Zagreb, Massiv nördlich der kroatischen Hauptstadt, in unmittelbarer
Nähe der Stadt; höchste Erhebung ist das Sljeme (1032 m). Erstreckt sich
in Richtung Südwest-Nordost in einer Länge von 42 km; Gesamtfläche etwa
240 km2. Aus grünfarbigem Schiefer aufgebaut. In niedrigeren Lagen
befinden sich Gesteinsschichten aus Mesozoikum und Tertiär. Sehenswert
ist die Veter-nica-Höhle im südwestlichen Teil. Großer Waldreichtum
(Sommer- und Steineichen, Buchen, Tannen). Bereits in vorgeschichtlicher
Zeit besiedelt (Veternica-Höhle). 1209 erstmals als Mons Ursi (lat. “Bärenberg”,
kroat. medvjed = Bär) erwähnt. |
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PAPUK, Massiv
in Slawonien, im Norden und Nordwesten des Kessels von Pozega; die höchste
Erhebung ist der Papuk-Gipfel (954 m). Quellgebiet zahlreicher Wasserläufe
(Cadavica, Karasica, Pakra), stark bewaldet (Eichen, Buchen). An den südlichen
Abhängen Weingärten. Der Verkehrsweg Cacinci–Velika–PoZega führt
durch den Höhenzug Perivoj (725 m). Dank dem Herren von VoCin, Josip
JankoviC, wird in der ersten Hälfte des 19. Jh. der zentrale Massivteil,
insbesondere Jankovac erschlossen. Es werden Wandervereine gegründet, der
erste 1895 in Jankovac (einer der ältesten in Kroatien), und 1932 in
Daruvar und in anderen Ortschaften. So beginnen organisierte Wanderungen
auf Papuk, dem höchsten Massiv Slawoniens.
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TELASCICA,
Meerbusen im äußersten Süden der Insel Dugi otok; Länge etwa 10 km,
Breite 160-1800 m; mehrere Ausbuchtungen mit sandigem und schlammigem
Grund; Tiefe im inneren Teil 12 m, im äußeren Teil bis zu 60 m. Am
Ost-ufer liegen die kleinen Buchten: CuSka, Dumboka, OSCenica, Gozdenjak,
RakviC, KraSevica und Mangrovica, im Westen: StriZna, Tripuljak, Mir, Jaz
und Pasjak. In der westlichen Ausbuchtung liegen die Inselchen Donji Skolj
und Gornji Skolj, in der mittleren Farfikulac und in der östlichen, die
bis zu den Inseln Velika Aba und Katina reicht, die Riffe Gozdenjak,
Galijola und das Inselchen Korotan. |
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UCKA, Gebirge
im Ostteil Istriens; erstreckt sich in 20 km Länge vom Gebirgssattel
Poklon (mit der Straße Rijeka–Pazin) bis zur Bucht von Plomin.
Ausgesprochen scharfkantiger Gebirgskamm, dessen Gipfel nach Süden hin
abfallen: Plas (1285 m), höchster Gipfel Vojak (1401 m), Suhi vrh (1333
m), Brgud (907 m), Kremenjak (827 m) und Sisol (835 m). An beiden Hängen
fließen viele Quellen, wovon einige für Wasserleitungen genutzt werden,
während andere Wasserläufe bilden, die im Winter anschwellen (Banina,
Medveja). An den Hängen liegen mehrere steile Flußtäler (Vela draga),
man findet hier auch andere Karstphänomene (Dolinen, Höhlen). UCka ist
eine bedeutende Klimabarriere, die die Luftmassen zum Aufsteigen zwingt,
was eine relativ hohe Niederschlagsmenge zur Folge hat. |
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VELEBIT. Mit
mehr als 2.000 Quadratkilometern Fläche ist der Naturpark Velebit bei
weitem das größte unter Naturschutz stehende Gebiet in Kroatien, größer
als alle anderen geschützten Gebiete zusammen. Innerhalb des Naturparks
befindet sich eine ganze Reihe kleinerer geschützter Gebiete, einschließlich
der zwei Nationalparks Nord-Velebit und Paklenica, sowie eines strengen
Reservats Hajduèki und Rožanski kukovi. Auf diesem großartigen
Bergmassiv, das nach seiner Vielgestaltigkeit, der Einmaligkeit der
Reliefe und seiner reichen Pflanzen- und Tierwelt eines der bedeutendsten
in Europa ist, gibt es eine ganze Reihe von Natursehenswürdigkeiten, die
zum Schönsten gehören, das Kroatien zu bieten hat. |
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VRANSKO JEZERO (Vrana-See),
See und Kryptodepression im Gebiet von Ravni kotari, nordöstlich von
PakoStane, 30,1 km2 (Länge 13,6 km, Breite bis 2,2 km, Tiefe bis 3,9 m).
Das aus dem SkorobiC-Bach und mehreren Quellen stammende Wasser fließt
durch Ponore (Schlundlöcher) sowie durch den künstlich angelegten Kanal
Prosika (850 m) in die Bucht von Pirovac. Am bewaldeten Nordostufer des
Sees liegen die höchsten Erhebungen von Ravni kotari (Standarac, 305 m),
von wo aus sich ein schöner Blick auf das Hinterland und auf den Küstengürtel
bietet. Der See ist fischreich (Hechte, Meeräschen, Aale u.a.). Hier kann
man angeln oder Sumpfvögel (verschiedene Reiherarten, Wildenten, Wasserhühner,
Haubentaucher) jagen. Etwa 30 ha dieses Gebiets stehen als
ornithologisches Reservat unter Naturschutz. |
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ZUMBERAK,
Hügellandschaft (um 300 km2) im südlichen Bergland von Zumberak. Benannt
nach der alten Burg Zumberak (1793 ausgebrannt; Ruine oberhalb der
gleichnamigen Ortschaft). Ausgesprochen karstige Gegend (Dolinen, Höhlen,
Klüfte, Karstflüsse) mit Buchen- und Kastanienwäldern. Zerstreute Dörfer
mit dicht gedrängten Häusern, die größten davon an den Hauptstraßen
(Budinjak, Stojdraga, Gornja Vas, OStrc, SoSice u.a.). Ein Großteil der
Ortschaften liegt über 400 m ü.d.M. Die Gegend war bereits in der
Vorgeschichte besiedelt (Budinjak, Siedlung und Nekropole aus der Älteren
Eisenzeit, Kalje) als auch in römischer Zeit (Gornja Vas). Seit der
Zuwanderung der Kroaten in dieses Gebiet waren Zumberak und Bela krajina.
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